Am 14. Mai feierten Schloss- und Stadtkirchengemeinde den Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt auf dem Schlosshof.
EINS – so war der Himmelfahrtsgottesdienst im Schlosshof überschrieben. Was geschieht, wenn der zum Himmel auffährt (Apostelgeschichte 1,1-14), um den sich bisher Jüngerinnen und Jünger geschart haben und der das Zentrum ihres Lebens und Glaubens gewesen ist? Jesus selbst bittet für seine Nachfolger und alle, die im Lauf der Zeit noch hinzukommen werden (Johannes 17,20-26). Und sein Herzensanliegen in seinem Gebet ist, dass Menschen eins sind - ein Herz und eine Seele, eine feste Gemeinschaft. Einigkeit, die von Herzen kommt und in dem ihre Wurzel und ihre Kraft hat, der immer noch das Zentrum der Kirche ist: Jesus Christus. Um diese Gedanken drehten sich die Lesungen, Lieder, Gebete und die Predigt.
Das Wetter entwickelte sich zunehmend positiv, so dass Groß und Klein, Jung und Alt, Gäste und Gemeindeglieder fröhlich miteinander feiern konnten. Pfarrerin Birgit Neumann-Becker führte als Liturgin durch den Gottesdienst. Martin Schröder las die Himmelfahrtsgeschichte vor und den Predigttext mit dem Gebet um Einheit las Cynthia Richter. Pfarrer Matthias Keilholz lud zum Nachdenken über dieses Gebet ein. Gemeinschaft und Einheit sind eine große Stärke und ein großes Geschenk. Sie einzuüben im Vertrauen auf Jesus ist nötiger denn je, gerade in einer Welt, die immer zerrissener erscheint. So können Christen ein hoffnungsvolles Zeichen dafür sein, was Gottes Liebe vermag.
Die Kinder waren nach dem gemeinsamen Beginn zu einem eigenen Programm mit Pfarrer Fabian Mederacke eingeladen. Für die Musik sorgte unter der Leitung von Kantor Christoph Hagemann die Band, die die gemeinsamen Lieder mit Schwung begleitete und zwei Vortragsstücke zum Besten gab. Für den Ton sorgte Marko Kronberg. Dass alle gut sitzen konnten, Altar und Kreuz aufgebaut und geschmückt waren, dafür hatten sich die Küster:innen der Schloss- und Stadtkirchengemeinde - Dorothee Knull, Cynthia Richter, Wolf-Dieter Schnerpel und Ingo Weise eingesetzt.
So war der Gottesdienst auf vielfältige Weise ein Zeichen für die Gemeinschaft und machte Mut, die Einheit zu leben und zu gestalten, um die Jesus selbst gebeten hat. Pfarrer Matthias Keilholz

