Sprache auswählen

Gospel-Konzert

Gospel-Konzert

Epiphanias

Epiphanias

Virtueller Rundgang

Virtueller Rundgang

Terminkalender

20. Wittenberger Renaissance Musikfestival
Freitag, 26. September 2025, 19:00 Uhr
Aufrufe : 1490
20. Wittenberger Renaissance Musikfestival vom 19. bis 28. September 2025
»Der Kurfürst tanzt«
 
Die Welt die hat ein thummen Muet
Eine Zeitreise in Bauernstuben und Adelspaläste | Ensemble astrophil & stella
Fr, 26.09.2025 - 19:00 Uhr | Schlosskirche

 

Bitte einsteigen! Eine musikalische Zeitreise in die Welt vor einem halben Jahrtausend beginnt. 1525 wurden weite Gebiete des deutschsprachigen Raums von bedeutenden Umwälzungen ergriffen, die in großen Teilen von Bauern und dörflichen Gemeinden ausgingen: Nichts Geringeres als das Recht auf Selbstbestimmung der Ärmsten stand zur Verhandlung. Das vierköpfige Ensemble astrophil & stella besucht mit seinem Publikum die bäuerlichen Schenken und Stuben und rekonstruiert das Liedgut der einfachen Leute mit typischen Instrumenten wie Hackbrett und Strohfiedel, einem Vorgängermodell des modernen Xylophons. Diese Instrumente sind aus Beschreibungen überliefert, die schon im 16. Jahrhundert entstanden, und werden bis heute in der traditionellen Musik vieler Regionen gespielt. 

Texte und Musik aus dieser Zeit spiegeln das entbehrungsreiche Leben der bäuerlichen Bevölkerung wider, die hohe Abgaben an Lehensherren und Klöster entrichten musste. Von Adel und Bürgertum wurde wiederum ganz andere Musik gepflegt: Italienische Fantasien und französische Chansons waren »en vogue«, und wer es sich leisten konnte, besaß edle Musikinstrumente wie Laute oder Traversflöte und sang aus teuren Musikdrucken. Ausgehend von Wittenberg lösten die Ideen der Reformation jahrhundertelang andauernde Konflikte und Verhandlungen zu Glaubensfragen aus. Zwischen all dem zogen Landsknechte, die der Armut auf ihren Dörfern entfliehen wollten, auf der Suche nach Beute und Abenteuer mit Pfeifen und Trommeln durch die Landstriche. Letztlich geht es an diesem Konzertabend auch um die Frage, wohin sich Ausbeutung der Ärmsten ein halbes Jahrtausend später verschoben hat… Mit Musik von Pierre de la Rue, Johannes Wannenmacher, Balthasar Resinarius, Stephan Zirler und vielen anderen!

Ticket 25 Euro/ermäßigt 22 Euro
Ort Schlosskirche

Events

14 Jan. 2026;
12:00 - 12:30 Uhr
Mittagsgebet des Predigerseminars
14 Jan. 2026;
19:30 -
Gospelkonzert
18 Jan. 2026;
10:00 -
Gottesdienst mit Abendmahl
18 Jan. 2026;
11:00 -
Sonntagsvorlesung 2026

"Eine feste Burg ist unser Gott"

link you tube 261025

Das Posaunenwerk Anhalt unter Leitung von Steffen Schulz gab im Innenhof des Schlosses am Sonntag, 26.10., ein kleines Bläserkonzert. Zu hören ist hier der Choral "Eine feste Burg ist unser Gott" → Link zum YouTube-Kanal der Schlosskirche

Newsletter zu den Veranstaltungen von Schlosskirche und Predigerseminar

newsletter icon 37199

→ Link zur Anmeldung

Instagram

Instagram icon

Dies ist unser neuer Instagram-Kanal und hier wollen wir Sie informieren über aktuelle Ereignisse und einladen zu besonderen Gottesdiensten, zur wunderbaren Kirchenmusik, zu neuen Ausstellungen, Sonderführungen und interessanten Events. Klicken Sie einfach auf das Icon und folgen Sie uns auf dieser Social Media-Plattform.

 

Jahreslosung 2026

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! (Offenbarung 21,5) Der Vers beschreibt in einer Vision, wie Himmel und Erde neu geschaffen und Tränen, Tod und Leiden überwunden werden. In dem Bibeltext heißt es: "Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein". Johannes zeichnet in seiner Vision eine Stadt, die Schutz bietet und in der "nichts Unreines" hineinkommt. Denn in dieser neuen Welt wohnen die Menschen ganz nah bei Gott. Johannes schildert in seinem Text eine komplette Verwandlung. Die alte Welt mit all dem Unrecht, der Einsamkeit, der Gewalt verschwindet und wird überwunden.

Aktuelle Beiträge

Das Grab Martin Luthers

Als Luther 1546 in Eisleben starb, befahl der Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen, dass der Leichnam nach Wittenberg überführt und dort in der Schlosskirche begraben werde. Das Grab befindet sich dicht bei der Kanzel etwa 2 m tief im Boden. Die lateinische Inschrift sagt: „Hier ist der Leib Martin Luthers, des Doktors der heiligen Theologie, begraben. Er starb im Jahre Christi 1546 am 18. Februar in seiner Vaterstadt Eisleben im Alter von 63 Jahren, 2 Monaten, 10 Tagen.“